Montag, 19. Dezember 2016

Ein Kerzen Ritual zur Wintersonnenwende

Am 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres – die Wintersonnenwende. Danach werden die Tage wieder länger, langsam aber stetig.
In der keltisch-germanischen Tradition wird an diesem Tag das Lichtkind geboren. Die Göttin, die sich an Samhain (31.10.) in die Unterwelt zurück gezogen hat, kehrt mit ihrem Lichtkind zurück.

Für dein Ritual benötigst du eine Kerze oder ein Windlicht. Ich habe mir für diesen Zweck ein Windlicht gestaltet. Genauso ist es auch möglich eine Kerze mit Wachsfarben zu gestalten oder ganz puristisch einfach eine dicke Kerze in der Farbe deiner Wahl. Deine persönlichen Vorlieben sind hier wichtig und vor allem zählt deine Absicht mit der du an dein Ritual gehst. Gehe ganz nach deinem Gefühl. Du kannst nichts verkehrt machen.

Die Wintersonnenwende ist ein günstiger Zeitpunkt Innenschau zu halten. Das vergangene Jahr zu reflektieren und eine Intention für das neue Jahr festzulegen. Hierzu kannst du es dir gemütlich machen, vielleicht auch in einen abgedunkelten Raum und zur Ruhe kommen und lauschen. Lass einfach deine Gedanken aufsteigen und ziehen ohne irgendwas forcieren zu müssen. Bitte dein Unterbewusstes dich zu leiten und dir zu helfen, deine Ausrichtung für das neue Jahr zu finden.

Wenn du soweit bist, kannst du deine Absicht für das neue Jahr auf einen Zettel schreiben. Auch hier kannst du diesen Zettel einfach oder auch aufwendig gestalten. Ganz wie du es für dich passt. Achte darauf, dass alles was du aufschreibst positiv formuliert ist. Formuliere genau was du möchtest.

Lege nun deinen Zettel unter das Windlicht/Kerze und zünde Kerze an. Wenn du magst, bleib noch eine Weile bei der Kerze sitzen und meditiere über deine Absicht. Je mehr positive Energie und positives Gefühl du aufbauen kannst, umso besser. Wenn die Kerze später abgebrannt ist (Teelicht im Windlicht) oder du sie löschst, kannst du das Windlicht/die Kerze an einen für dich sichtbaren Platz stellen, so dass es dich über das kommende Jahr immer wieder an deine Absicht erinnert. Auch kannst du deine Kerze natürlich immer wieder anzünden oder dein Windlicht mit neuen Teelichtern füllen. Den Zettel hebe dir gut auf. Im kommenden Jahr kannst du dann wieder zur Wintersonnenwende schauen, wie sich deine Absicht in deinem Leben manifestieren konnte.

Ich wünsche dir eine gesegnete Julzeit oder auch ein gesegnetes Weihnachtsfest. Und natürlich nur die allerbesten Wünsche für das kommende Jahr.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Jul Vollmond

Kommunikation scheint mir momentan, wo ich auch hinsehe, sehr schwierig zu sein. Überall nur Missverständnisse. Auch bei mir selbst, ob im privaten Bereich oder beruflich. Ich habe mich gefragt, woher das kommt. Warum ist das so massiv oder scheint im Moment so massiv zu sein und was kann ich persönlich tun?

Ich habe gelernt, dass positiv formulierte Botschaften den Adressaten viel ehr erreichen. Ich habe mehr Erfolg mit meiner Botschaft, wenn ich klar formuliere, was ich möchte, statt was ich NICHT möchte. Das Wort "nicht" wird von unserem Unterbewussten ausgefiltert und kommt daher nicht an. Da wir in einer Gesellschaft leben, die den Fokus ehr darauf hat, was alles nicht läuft, fallen daher natürlich auch alle gesandten Botschaften ehr negativ formuliert aus. Werden dann wiederum nicht verstanden, was wieder noch mehr Frust auslöst und negativen Fokus. Also kann ich mich bemühen positiv zu formulieren und den Fokus auf dem zu haben, was gut läuft. Funktioniert nicht immer, aber immer besser. Schließlich lernen wir. Im Übrigen verstärken und mehren wir das worauf wir uns fokussieren ... nur so am Rande bemerkt.

Zudem fällt mir auf und da bin ich sicher nicht allein, dass die Welt immer schneller wird, die Anforderungen immer mehr und der Druck immer höher. Mal ehrlich, wer KANN sich den noch die Zeit nehmen wirklich richtig zuzuhören. Kennst du das auch, dass du mit jemandem redest und du merkst, dass derjenige gar nicht bei dir, sondern seiner Einkaufsliste oder der Terminplanung für morgen ist. Ich ertappe mich selbst oft, dass ich bereits überlege, was ich dem Anderen Schlaues antworten kann. Wirklich zuhören tue ich dann aber auch nicht. Ich möchte für die Zukunft besser zuhören. Ich möchte mir auch erlauben das Gehörte sacken zu lassen und darüber nachzudenken, bevor ich antworte und mir dafür auch soviel Zeit zu nehmen, wie ich es eben brauche. Und ich darf nachfragen, wenn ich was nicht verstanden habe. Oder mich versichern, ob ich es richtig verstanden habe, bevor ich antworte. Manchmal braucht es ja auch gar keine Antwort, sondern nur den Raum des Zuhörens. 

Auch wird furchtbar viel geredet. Zu viel. Es ist sicher eine Kunst, dass was gesagt werden will kurz und knapp auf den Punkt zu bringen. Wir reden wirklich ziemlich viel. Auch ziemlich viel Mist. Möglicherweise wäre das auch mal abzuwägen ... jeder für sich selbst ...

Auf den Punkt gebracht ;-) : ZEIT ... sich Zeit nehmen, zuzuhören und sich Zeit lassen, das was ich sagen möchte so genau wie möglich und positiv zu formulieren. 

Ich wünsche dir Zeit, dir selbst und deinem Gegenüber sehr gut zuhören zu können und ein offenes Herz damit du auch die Zwischentöne hören kannst.

Hab einen wundervollen Jul Vollmond.